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Einführung
» Sie sind Käufer
1. Vorsicht bei Vorkasse
2. Gefälschte E-Mails
3. Gefälschte Dokumente
4. Besichtigung und Übergabe
5. Gefälschte Seriositätsbest.
» Sie sind Verkäufer
1. Scheckbetrug
2. Vermittlungsmasche
3. Nie digitale Dokumente
4. Der Konto-Trick
5. Notar auf Vorkasse
6. Kauf per E-Mail-Bestätigung

Ein Internet-Fahrzeugmarkt bestätigt Ihnen in einer E-Mail die Rechtmässigkeit des Angebotes und die Seriosität des Verkäufers

Ein Verkäufer aus dem Ausland bietet sein Fahrzeug besonders günstig an. Bevor ein Kaufvertrag abgeschlossen wird, bekommt der potentielle Käufer eine gefälschte E-Mail des Internet-Fahrzeugmarktes, auf dem das Auto angeboten wird.

Um das Vertrauen des Käufers zu gewinnen, wird in der E-Mail erklärt, dass der Fahrzeugverkäufer eine "gesunde Skepsis" erwartet habe. Deshalb habe er den Internet-Fahrzeugmarkt beauftragt, das Fahrzeug und die Absicht des Verkäufers zu verifizieren. In dem Schreiben werden neben der Legitimation durch den Internet-Fahrzeugmarkt auch weitere seriöse Organisationen, wie der ADAC und die Polizei genannt, die alle angeblich die Rechtmässigkeit des Fahrzeugs und des Verkäufers bestätigen.

Im nächsten Schritt wird dem Käufer empfohlen, das vom Verkäufer vorgeschlagene Verschiffungsunternehmen für Übergabe und Zahlung des Fahrzeuges zu beauftragen. Grund hierfür soll die Minimierung des Risikos sein.

Diese E-Mails sind Fälschungen! Kein Internet-Fahrzeugmarkt verschickt E-Mails an potentielle Kunden, um die Legitimität und Rechtmässigkeit von Fahrzeug und Verkäufer zu bestätigen. Auch werden von keinem Internet-Fahrzeugmarkt Empfehlungen gegeben, wie die Übergabe des Fahrzeugs am besten abzuwickeln sei. Die Übergabe eines Fahrzeugs über einen Treuhandservice und ein Verschiffungsunternehmen sind unüblich und deuten oft auf Betrug hin.

Sie stehen im Kontakt mit dem Verkäufer und bekommen eine Bestätigungsmail eines Internet-Fahrzeugmarktes? Hilfe dazu...